Platon

Platon, geboren 427 v. Chr. in Athen, wo er auch 348/347 v. Chr. starb, war ein Schüler des Sokrates und gemeinsam mit seinem Schüler Aristoteles der wohl einflußreichste griechische Philosoph. Er gründete zwischen 387 und 367 v. Chr. die Akademie in Athen, die erst 529 n. Chr. vom Kaiser Justinian aufgelöst wurde. Unter seinen Schriften finden sich auch einige mit mathematik-philosophischem Inhalt.

Viele Mathematiker sehen ihre Wissenschaft in mehr oder weniger starker Form in der Tradition des Platonismus, bei dem die mathematischen Objekte und Strukturen eine Existenz unabhängig vom menschlichen Denken besitzen. Mathematiker erfinden ihre Objekte also nicht, sondern sie entdecken sie.

Der Name Platons ist in der Mathematik hauptsächlich mit den Platonischen Körpern verbunden.