Die Kepler-Poinsotschen Sternpolyeder

Hierbei handelt es sich um die nichtkonvexen regulären Polyeder. Die ersten beiden wurden 1619 erstmals von Johannes Kepler beschrieben (wobei das erste bereits im 15. Jahr. auf einem Mosaik von Uccello auftaucht), die anderen beiden 1809 von Louis Poinsot. Jedoch findet sich bereits 1568 in dem Buch Perspectivia Corporum Regularium von Wenzel Jamnitzer eine Abbildung des Großen Dodekaeders. Cauchy bewies dann 1810, daß es keine weiteren regulären Polyeder geben kann. (Übrigens fand man erst 1990 einen Fehler in der von Poinsot und Cauchy benutzten Definition der Regularität.)

Kleines Sterndodekaeder (Sterneckiges Dodekaeder)

Großes Sterndodekaeder (Sterneckiges Ikosaeder)

Großes Dodekaeder (Zwölfflächiges Sterndodekaeder)

Großes Ikosaeder (Zwanzigeckiges Sterndodekaeder)


Weiterführende Literatur

  • Paul Adam, Arnold Wyss, Platonische und Archimedische Körper, ihre Sternformen und polaren Gebilde, Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart, 1994. ISBN 3-7725-0965-7
  • Magnus J. Wenninger, Polyhedron Models, Cambridge University Press, Cambridge, 1989. ISBN 0-521-09859-9
  • Alan Holden, Shapes, Space and Symmetry, Dover Publ., New York, 1991. ISBN 0-486-26851-9