Anwendungen der Gabor Analysis

Abschlussart: 
Master

Zur Analyse von Signalen wird klassischer Weise die Fouriertransformation verwandt. Die Fouriertransformation hat jedoch einen entscheidenden Nachteil: Sie verschleiert den zeitlichen Ablauf des Signals. In einer Partitur ist der zeitliche Ablauf aber sichtbar. Genau eine solche Darstellung versucht die Zeit-Frequenz-Analyse zu erreichen. Die Rolle der Noten übernehmen dabei sogenannte Zeit-Frequenz-Atome, die je nach gewählter Analysemethode unterschiedliche Struktur haben.

In der Arbeit sollen die Möglichkeiten der Anwendungen der Zeit-Frequenz-Analyse mit Bezügen zur Musik herausgearbeitet und an ausgewählten Beispielen erläutert werden. Beispiele sind u.a. auf der Seite der NuHaG der TU Wien verfügbar. Grundlagen für die Arbeit sollen die Doktorarbeit von M. Dörfler (gamu.pdf) sowie die Diplomarbeit von N. Holighaus (gamudi.pdf) sowie aktuelle Arbeiten zur Gabor Analysis sein.

Betreuer: 
Prof. Dr. Swanhild Bernstein
AnhangGröße
gamu.pdf1.57 MB
gamudi.pdf3.29 MB