







|
|
(Angebote Professur Angewandte
Stochastik und Professur
Mathematische Statistik)
|
Professur
Angewandte Stochastik |
|
|
Dr. Uwe Jansen
Objekt für C++ zur Verteilungswahl und
Erzeugung von Zufallszahlen:
Häufig steht man bei der stochastischen
Simulation von Modellen vor der Aufgabe, eine zutreffende Verteilung
bestimmten Zufallsgrößen zuordnen zu
müssen. Festgelegt sind meist bereits Mittelwert und oft auch
die Streuung.
Weitere qualitative Eigenschaften, wie z.B. Positivität der
Zufallsgröße oder Gestaltsmerkmale der Dichte sind
erwünscht. Deshalb benötigt der Schritt der
Verteilungswahl Unterstützung in einer möglichst
interaktiven Form, die die Einhaltung der Restriktionen
überwacht und Parameter automatisch anpasst.
Eine visuelle Überprüfung des Ergebnisses, z.B. durch
den Graphen der Dichtefunktion der Verteilung, ist sinnvoll. Weiterhin
soll die Transformationsmethode zur Generierung der Quasi-Zufallszahlen
bereitgestellt werden.
Das Resultat der Arbeit sollte in der Lehre für
Demonstrationszwecke genutzt werden können.
Dieses Thema könnte auch von zwei Kandidaten gemeinsam
bearbeitet werden, wobei schwerpunktmäßig einer die
Verteilungsauswahl und der andere die Transformation bearbeiten sollte.
Konstruktion und Experimente mit einer
Rest-Alias-Methode:
Wenn man die Idee der sogenannten Alias-Methode
mit anderen Ideen verküpft, insbesondere schwierigere
Fälle in extra zu behandelnde Restfälle zu stecken,
entsteht eine modifizierte, aber auch neuartige Methode. Diese ist so
universell, wie die Aliasmethode selbst. Sie läßt
sich effektiv objektorientierte und generisch programmieren. Die
Zugriffszeit kann sich in Abhängigkeit von der Parameterwahl
noch einmal verbessern.
Diesen Nachweis an Beispielen zu führen, wäre eine
sinnvolle Aufgabe.
Nichtlineare Transformations- und
Umordnungseffekte bei Zeitreihen
Auswirkungen der unterschiedlichen Skalen der Modellelemente:
(Die Aufteilung in zwei verschiedene, aber gemeinsam bearbeitete Themen
wäre möglich und sinnvoll!)
Über simulative und manipulative
Zeitreihenuntersuchungen soll der Einfluss verschiedener
Variationsstärken und Formen der deterministischen
Modellbestandteile in Beziehung zur Stärke der
Zufallsvariation untersucht werden.
(A) Wie "lohnend" ist die
Reihenfolgeumkehr - erst die Daten Klassifizieren, dann Transformieren
- gegenüber dem Prinzip - (Zufalls-)Daten Transformieren und
danach Klassifizieren?
Bei nichtlinearen Transformationen haben die unterschiedlichen
Klasseneinteilungen auch unterschiedliche, durch das Zufallsrauschen
bewirkte Fehler. Sind tendenzielle Eigenschaften mit den Eigenschaften
der Transformationsfunktion verbunden?
Wie hilfreich sind "Bayessche Verrauschungen"
(Kernfunktionsverschmierung des Datenwertes vor der Transformation)?
Z.B. kann eine Gaußsche Kernfunktion die möglichen,
nichtverrauschten Daten, aus denen der gemessene Datenwert resultieren
könnte, gewichten. Diese werden alle transformiert und mit
ihrem Gewicht in den Klassen für die transformierten Werte
aufgesammelt.
Bei vorgegebenen deterministischen Bestandteilen des Zeitreihenmodells
kann das korrekte Ergebnis der Klassifizierungen bestimmt werden. Die
Simulationen sollen die Einflüsse des Zufalls zeigen und
untersuchen.
(B) Welche unterschiedlichen
Wirkungen haben Glättungen vor und nach der nichtlinearen
Transformation? Die Stärke der Variation pro Zeiteinheit der
deterministischen Modellbestandteile soll mittels Umordnungen
verändert werden. Der zufällige Verzerrungsprozess
soll aber zeitlich beibehalten werden, d.h., es soll mit gleichen
Realisierungen des Zufalls gearbeitet werden.
Die simulativen Untersuchungengen würden systematische Effekte
erkennen lassen. Die Skalen zur Messung der Variationen und die
Fensterbreiten der Glättungen müssen hierzu
aufeinander abgestimmt gewählt werden.
|
| |
| |
(Zurück nach Angewandte
Stochastik) |
|
Professur Mathematische Statistik |
| |
Prof. Dr. Wolfgang Näther
Deconfounding:
Bei
Kindern steigt in der Regel die Intelligenz mit dem Körpergewicht. Natürlich
wissen wir, daß dies nur eine Scheinbeziehung ist, denn hier steckt das Alter
als "Confounder" dahinter: Die Intelligenz der Kinder wächst mit den
Alter und auch das Körpergewicht wächst in der Regel mit den Alter. In
komplexeren Situationen ist es mitunter nicht so einfach, einen Confounder
auszumachen. In der Arbeit sollen der Tatbestand des Confounding und Methoden
zum Erkennen bzw. Ausschließen von Confoundern (auch an Beispielen) beschrieben
werden.
Schätzmethoden für
Parameter in Copulas:
Copulas sind zweistellige Funktionen C(.,.), die den
Abhängigkeitsmechanismus beschreiben, wie man von zwei Randverteillungen U und
V zur gemeinsamen Verteilung F gelangt, d.h. es ist F=C(U,V). Im Falle der
stochastischen Unabhängigkeit ist C natürlich die Produkt-Copula: F=UV. Extreme
Copulas sind M(U,V)=min(U,V) und L(U,V)=max(U+V-1,0) in dem Sinne, dass für
beliebige Copulas C gilt: L<C<M. Es gibt verschiedene parametrische
Klassen von Copulas, die diesen ganzen (oder einen Teil-) Bereich durchlaufen.
Die Arbeit soll sich mit Schätzmöglichkeiten solcher Parameter befassen. Dies
ist wichtig, weil man dadurch etwas über den grad der Abhängigkeit zwischen
Zufallsvariablen erfahren kann.
|
| |
| |
(Themen Anfang und Mathematische Statistik)
|