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(Angebote Professur Angewandte
Stochastik und Professur
Mathematische Statistik)
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Professur
Angewandte Stochastik |
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Dr. Uwe Jansen
Untersuchungen zur angepassten Wahl der Parameter
der Ratio-of-Uniform-Methode für die Generation von
Zufallszahlen:
Die universal anwendbare Idee zur Transformation
von auf [0,1]-gleichverteilten Zufallzahlen auf entsprechend
gewünscht verteilten Zufallszahlen ist mit einer Wahl der
Parameter der Methode verbunden, die entscheidend über die
Effizienz entscheidet. Die Verfahren sind unter die Verwerfungsmethoden
einzuordnen. Der Anteil der verworfenen Transformations versuche
hängt komplex von der gewünschten Verteilung ab.
Deshalb sind systematische Untersuchungen notwendig, die zumindest in
heuristischen Vorschlägen und Strategien einer
vernünftigen Parametersetzung münden sollen.
Vergleich der numerischen Methoden zur Berechnung
instationärer Zustandwahrscheinlichkeiten bei endlichen
kontinuierlichen Markowschen Ketten:
Nach der herkömmlichen Theorie
wären entsprechende Kolmogorowsche
Differentialgleichungsysteme für die
Übergangsfunktionen einer homogenen kontinuierlichen
Markowschen Kette zu lösen, in der die
Übergangsintensitäten eingehen. Mit Hilfe der
Startzustandsverteilung im Zeitpunkt Null kann dann die
instationäre Verteilung zum Zeitpunkt t bestimmt werden. Zwei
numerische Ansätze ermöglichen die Umgehung der
Lösung dieser Differentialgleichungen über
entsprechende Reihendarstellungen.
Beide Methoden haben Vor- und Nachteile, so dass eine vergleichende
Darstellung und daraus abgeleitete Empfehlungen interessant
wären. Insbesondere sind
Fehlerabschätzungsmöglichkeiten zu diskutieren.
Statistische Methoden zur Schätzung der
Weibull-Verteilung
Die Weibullverteilung spielt für eine
immer größer werde Anzahl von Problemen aus
Naturwissenschaft und Technik eine Rolle zur Modellierung von
Festigkeits- und Beanspruchungsproblemen. Als linksschiefe Verteilung
einer positiven Zufallsgröße mit verschiedenen
Erklärungsmodellen und Deutungen scheint es immer notwendiger
zu werden, die entsprechenden Methoden zur Parameterschätzung
numerisch vorrätig zu haben.
Auf den ersten Blick scheint dies keine schwierige Aufgabe zu sein.
Jedoch sind der Skalen- und Shape-Parameter so verbunden, dass im
betrachteten Messbereich kleine Änderungen des einen durch
Änderungen des anderen beinahe ausgeglichen werden
können. Deshalb sind verschiedene Schätzmethoden
anzubieten, konkurrierende Verfahren einzusetzen und auch die
Problematik zensierter Daten zu beachten.
Effekte nichtlinearer Transformationen
fehlerbehafteten Daten auf Klassifikationsergebnisse:
Über simulative und manipulative
Zeitreihenuntersuchungen soll der Einfluss verschiedener
Variationsstärken und Formen der deterministischen
Modellbestandteile in Beziehung zur Stärke der
Zufallsvariation untersucht werden.
Wie "lohnend" ist die Reihenfolgeumkehr - erst die Daten
Klassifizieren, dann Transformieren - gegenüber dem Prinzip -
(Zufalls-)Daten Transformieren und danach Klassifizieren?
Bei nichtlinearen Transformationen haben die unterschiedlichen
Klasseneinteilungen auch unterschiedliche, durch das Zufallsrauschen
bewirkte Fehler. Sind tendenzielle Eigenschaften mit den Eigenschaften
der Transformationsfunktion verbunden?
Wie hilfreich sind "Bayessche Verrauschungen"
(Kernfunktionsverschmierung des Datenwertes vor der Transformation)?
Z.B. kann eine Gaußsche Kernfunktion die möglichen,
nichtverrauschten Daten, aus denen der gemessene Datenwert resultieren
könnte, gewichten. Diese werden alle transformiert und mit
ihrem Gewicht in den Klassen für die transformierten Werte
gesammelt.
Bei vorgegebenen deterministischen Datenfolgen ist das korrekte
Ergebnis der Klassifizierungen natürlich bekannt. Die
Simulationen sollen die Einflüsse des Zufalls zeigen und
untersuchen.
Approximation von Verteilungen durch
PH-Verteilungen
Rekonstruktions- und Genauigkeitsuntersuchungen:
Im Sinne der schwachen Konvergenz lassen sich
alle stetigen Verteilungen von nichtnegativen
Zufallsgrößen durch PH-Verteilungen approximieren.
Wenn man den negativen Anteil der Zufallsgröße
analog behandelt, so ist diese Aussage auf alle stetigen Verteilungen
sofort übertragbar. Die PH-Verteilungen kann man als
Verteilung der Ersterreichungszeiten eines absorbierenden Zustandes in
einer zeitstetigen, endlichen, homogenen Markowschen Kette
interpretieren. Somit wird die Verteilung durch einen
Anfangsverteilungsvektor und einer
Übergangsintensitätsmatrix bestimmt. Nur ist diese
Charakterisierung nicht eindeutig. Für die Approximation
können an der Zustandsanzahl und der Struktur der beiden
Bestimmungsstücke Änderungen vorgenommen werden. Eine
erste Aufgabe würde in der numerischen Rekonstruktion einer
Struktur mit möglichst wenigen Zuständen bei
geforderter Genauigkeit bestehen. Eine zweite Aufgabe ist die
Untersuchung passender numerischer Genauigkeitskriterien der
Approximation.
Schicksalsmodellierungen für
unempfindliche Bedienungssysteme mit zyklischer
Abhängigkeitsstruktur:
Periodisch wiederkehrende Zustände sind
von Markowschen Ketten bekannt. Ordnet man gedanklich den jeweils
zyklisch durchlaufene Zustandsmengen entsprechend zyklisch
durchlaufende Markenmengen für Markierte Punktprozesse auf der
reellen Achse zu, so lassen sich Umkehrformeln zwischen zeitstationaren
und Palmschen Verteilungen der Punktprozesse modifizieren bzw.
Überführungsformeln der Palmschen Verteilungen zu
verschiedenen Zyklenphasen aufstellen. Ziel der Arbeit soll es sein,
diese Zyklen als Schicksale zu interpretieren und mit mit
entsprechenden zyklischen Abläufen in Bedienungssystemen zu
verbinden. Falls die Bedienungssystem die sogenannte
Unempfindlichkeitseigenschaft bezüglich der Verteilung der
Aufenthaltsdauern in diesen Bedienungszyklenphasen besitzen, so sind
hierdurch auf elegante Weise Formeln für abhängige
Zufallsmechanismen aufstellbar. Beispiele für die Anwendung
und Interpretation sollen demonstriert und hierfür erst zum
Teil noch mit Fantasie gefunden werden.
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Stochastik) |
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Professur Mathematische Statistik |
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Prof. Dr. Wolfgang Näther
Modellierung von Wechselwirkungen durch Fuzzy-Maße
In klassischen statistischen linearen Modellen, z.B. in Y=a1x1+a2x2+a12x1x2+e
wird die Wechselwirkung zwischen x1 und x2 durch den Term
a12x1x2 modelliert (a12>0:
Verstärkung a12<0: Verdrängungseffekt). Eine andere
Möglichkeit besteht darin, die Interaktivität von Merkmalen durch nichtadditive
Bewertungsmaße v zu modellieren, d.h. für A, B disjunkt gilt im Verstärkungsfall v(A u B) >
v(A)+v(B) und im Verdrängungsfall v(A u B) <v(A) +v(B). in der Diplomarbeit
sollen (auch an konkreten Beispielen) die Unterschiede, die Stärken und
Schwächen der beiden Ansätze diskutiert werden.
T - Normen in
Stochastik und Fuzzytheorie
T-Normen
(sog. Triangular-Normen) sind spezielle Copulas, und Copulas
beschreiben, durch welchen funktionalen Zusammenhang sich eine
zweidimensionale
Wahrscheinlichkeitsverteilung aus eindimensionalen
("Rand"-)Verteilungen
zusammensetzt. Copulas beschreiben also die
Abhängigkeitsstruktur von
Randverteilungen im Hinblick auf die gemeinsame Verteilung. T-Normen
sind auch
geeignet, die Interaktivität zwischen Fuzzymengen (bzw.
zwischen
Possibilitätsverteilungen) zu beschreiben. In der Diplomarbeit
sollen Analogien
und Unterschiede diskutiert werden. Das Thema kann (und sollte)
verschieden konkretisiert werden, z.B. in Richtung Fehlerfortpflanzung
oder in Richtung
Fuzzy Maße.
Parametertests mit unscharfen Daten
Die
Stichprobe bestehe aus n LR-Fuzzy-Zahlen. Informationen über
den
unbekannten Verteilungsparameter seien sowohl in den Zentral- als auch
in den
Spreizungswerten der Fuzzyzahlen enthalten. Beispiele belegen, dass im
Vergleich zu einem klassischen statistischen Test, der nur die
(defuzzifizierten)
Zentralwerte benutzt ein Test, der Zentral- und Spreizungswerte
benutzt, eine
höhere Güte hat. In der Diplomarbeit sollen
Bedingungen an Parameter und
Verteilungen formuliert werden, unter denen diese Verbesserung
allgemein gilt.
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(Themen Anfang und Mathematische Statistik)
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