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Untersuchung der Durchmischung der Euro-Münzen
Wir erleben zur Zeit einen einzigartigen, spannenden Prozess:
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Die Durchmischung der Euro-Münzen der verschiedenen Länder Europas.
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Am Ende des Jahres 2001 waren die ausländischen Münzen im Wesentlichen
noch in ihren Heimatländern. Seitdem haben sie sich in alle Richtungen
im Marsch gesetzt, wie auch die deutschen Münzen. Dieser Ausbreitungsprozess
hat zweifellos zufällige Aspekte, die mit statistischen Methoden zu studieren
sind. Dieser großen Herausforderung an einen räumlichen Statistiker möchte ich
mich stellen.
- Die Anregung dafür kommt von meinem Sohn Helmut Stoyan.
Er hat auch sonst gute Ideen, z.B. als Ausstellungsgestalter im
Ingenieurbüro Natur und Bildung
in Dresden.
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Der Ausgangspunkt des Durchmischungsprozesses sind die Anzahlen der geprägten Münzen,
die nach Angaben der Europäischen Zentralbank von Ende 2001 etwa folgendermaßen aufgeteilt waren:
Quelle:
http://www.ecb.int
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Das Projekt Euro.mobil
untersuchte die erste Phase dieses Prozesses, nämlich das erste Auftreten fremder Euro-Münzen in Deutschland.
Die zweite Phase, die allmähliche Diffusion der fremden Münzen nach Deutschland
hinein, wird immer noch durch das Projekt
Eurodiff studiert.
Es gibt die Gleichverteilungshypothese, die besagt, dass nach
längerer Zeit in allen Euro-Ländern die Münzhäufigkeiten den Prägehäufigkeiten entsprechen:
Also auch z. B. in Griechenland werden 33% der Münzen deutsche Münzen sein.
Letzte Änderung: März 2004