Hinweis Startseite Euro-Aktion

Eurodiff

In der zweiten Phase der Erforschung der Wanderung des Euro sammeln wir nun Meldungen über den längerfristigen Verlauf der Diffusion
der fremden Münzen nach Deutschland hinein.
Ich bitte Banken und Einzelhändler, monatlich einmal an einem von ihnen gewählten Stichtag in ihre Kassen zu sehen
und den Anteil fremder 1-€-Münzen zu ermitteln.
Ebenso könnten mich Personen, die Parkuhren oder Geldspendenbüchsen leeren, unterstützen.
Schließlich bitte ich auch Professoren und Lehrer, einmal monatlich ihre Studenten und Schüler aufzufordern, die fremden 1-€-Münzen
in ihren Portemonnaies festzustellen.
Diese Aktion ist bereits angelaufen. Hier werden wieder viele Meldungen gebraucht.

Die Angaben sind wie folgt erbeten:

Benutzen Sie bitte das Meldeformular.

Die Informationen aus Eurodiff sind von entscheidender Bedeutung für Prognosen über den weiteren Verlauf der Diffusion des Euro.

Beachten Sie bitte: Meldungen, die nur Anzahlen ausländischer Münzen enthalten, ohne den Bezug auf die Gesamtzahl, sind völlig unbrauchbar und werden nicht berücksichtigt. Leider bekomme ich viele Meldungen, bei denen ich den Eindruck habe, dass über den Inhalt der privaten Münzsammlung berichtet wird. Da sind mir solche viel lieber, die mir berichten, dass in ihrer Kasse von 20 1-€-Münzen alle deutsch sind.
Verzerrte Daten erhalte ich, wenn Sie mir just in dem Augenblick melden, wenn Sie eine ausländische Münze erhalten haben. So schrieb mir eine liebe Frau Folgendes:
"Habe gerade zum ersten Mal eine monatliche 1-Euro-Meldung an Ihr Institut durchgegeben, nachdem ich gestern ein ,,fremdes" 1-Euro-Stück als Wechselgeld zurückbekam."
Na, ich habe die Meldung gnädig angenommen, aber ich weiss, dass ich so den Ausländeranteil nach oben treibe.

Mittlerweile sind auch Ergebnisse von Eurodiff bis Ende Dezember 2011 ansehbar.

Euro.diff ähnelt dem belgisch-niederländischen Projekt Eurodiffusie.
Wir berücksichtigen aber nur eine Sorte von Münzen, nämlich die 1-€-Stücke.
Eine schöne Beschreibung der Mobilität der alten Mark-Münzen, also der guten alten Pfennige,
findet man in dem Aufsatz von H. K. Strick
"EURO, EURO, du musst wandern ... - Untersuchungen über das Wandern von Münzen" in Praxis der Mathematik in der Schule, Heft 5 von 2001.


Letzte Änderung: 20. Dezember 2011