Stoyans HomePage
Institut für Stochastik ..... Fakultät für Mathematik und Informatik ..... TU Bergakademie Freiberg


Dietrich Stoyans Memoiren

Titelbild

Dietrich Stoyan hat Memoiren geschrieben. Sie erschienen unter dem Titel

In zwei Zeiten.
Ein Altrektor der TU Bergakademie Freiberg erzählt.
Jacobs Verlag, Lage 2012.
ISBN 978-3-89918-213-2

Zum Verlag klicke hier

Der Mathematik-Professor Stoyan erzählt in einer Serie von Kurzgeschichten spannende Episoden aus seinem Leben.
Der 1940 Geborene beginnt mit seiner Kindheit im Kreis Halberstadt, beschreibt dann sein Studium an der TU Dresden
und die ersten Jahre seines Berufslebens in Freiberg in Sachsen, wo er seit 1964 lebt.

Es folgen Szenen aus seinem Wissenschaftlerleben, die wie alle anderen Geschichten vor allem das Allgemein-Menschliche behandeln.
Auch das etwas skurrile Leben der Mathematiker wird beschrieben -- wie auch anderes mit Humor.

Der Autor hatte in der DDR, der Wende-Zeit und in den wilden 1990er Jahren spannende Erlebnisse, die er in Tagebüchern festhielt.
Der Leser erhält einzigartige Einblicke in den Wissenschaftsbetrieb der Zeit zwischen 1970 und 2000, speziell in die
Umgestaltung des Hochschulwesns in Sachsen in den 1990er Jahren und in die Arbeit eines Universitätsrektors in jener Zeit.

Ein Probekapitel ist hier einsehbar.

Das Foto hier zeigt die Zuschauer bei der Buchlesung am 24.1. 2013 im Agricola-Saal der Bergakademie.

Joachim Sauer schrieb zu dem Buch:
Viele Kapitel sind spannend geschrieben und werden für alle, die wissen wollen, wie es denn nun war,
in den 40 Jahren der DDR, sehr aufschlussreich sein.

Und Wolfgang Frühwald meinte:
Ich habe aus der Lektüre dieses Buchs deshalb viel gelernt, weil es die DDR von innen her zeichnet,
wie ich sie nicht gekannt habe und auch nicht kennenlernen konnte.
Spannungsvoll mitgenommen haben mich die Kapitel aus der Wende-Zeit und aus der Zeit des Rektorats de Autors,
weil ich diese Phase sehr intensiv selbst erlebt und entsprechend gut in Erinnerung behalten habe.
Die Mischung aus persönlichem Erleben und der Existenz in einem sozialistischen Staat ist hervorragend gelungen
und dass - verborgen - eine Liebeserklärung an des Autors Frau im Text enthalten ist, weiß der aufmerksame Leser sehr zu schätzen.
Die ersten Reisen in den Westen sind fast ein wenig wie die Entdeckungsreisen im 16. oder 18. Jahrhundert beschrieben,
und die Suche nach dem Vater des Autors ist ein Glanzstück an Spannung und ihrer Auflösung.


Letzte Änderung: 4. März 2013