Und es gibt doch einen Weihnachtsmann!

Das sagt jedenfalls die Quantenphysik!

Die Analyse über den Tod des Weihnachtsmannes basierend auf der klassischen Physik weist schwerwiegende Fehler auf, und zwar aufgrund von Quantenphänomenen, die in diesem Fall signifikant werden.

1) Die Maximalgeschwindigkeit eines Rentieres in trockener Dezemberluft in der nördlichen Hemisphäre (zum Beispiel) ist mit hoher Genauigkeit bekannt.


Die Masse des Weihnachtsmannes und seines Schlittens (da auch die Anzahl der Kinder und ihrer Geschenke schon vorher bekannt ist und sich die Rentiere vor Fahrtantritt noch abwägen müssen) ist ebenfalls mit hoher Genauigkeit bekannt. Seine Flugrichtung ist wie schon erwähnt von Osten nach Westen.
Zusammengefasst ist also der Bewegungsvektor des Weihnachtsmannes und seiner Ladung mit hoher Genauigkeit gegeben.

2) Durch eine einfache Anwendung der Heisenbergschen Unschärferelation beweisen wir damit, daß die Position des Weihnachtsmannes zu jedem Zeitpunkt am Heiligen Abend höchst ungenau ist. In anderen Worten ist er also über die Erdoberfläche "verwischt", analog zum Verwischen eines Elektrons in einer bestimmten Entfernung vom Atomkern. Daher kann er wortwörtlich überall gleichzeitig sein.


3) Zusätzlich machen es die relativistischen Geschwindigkeiten, die ein Rentier für kurze Zeit erreichen kann, möglich, daß er an manchen Orten ankommt, bevor er am Nordpol abgereist ist. Der Weihnachtsmann nimmt also kurzzeitig die Eigenschaften von Tachyonen an. (Zugegeben, Tachyonen sind nur theoretische Annahmen, aber das gilt auch für schwarze Löcher, und wer bezweifelt mittlerweile noch deren Existenz?)

Damit kommen wir zu dem Schluß:

Es gibt DOCH einen Weihnachtsmann!

(unbekannter Verfasser)