Webprojekt: Sichere Datenübertragung

von Kareen Henkel, Susanne Helbig und Jan Kriener


8.2 Leone Battista Alberti

Leone Battista Alberti

Leone Battista Alberti wurde am 18. Februar 1404 in Genua, Italien geboren. Seine mathematische Ausbildung bekam er von seinem Vater und besuchte die Schule in Padua. Danach ging Alberti auf die Universität von Bologna und studierte Jura, was in ihm kein großes Interesse hervorrief.
Alberti widmete sich dem Studium in Latein, der Praxis der Architektur und der Perspektive. Er hinterließ der Nachwelt eine Anzahl von Büchern, die er selbst schrieb. Alberti lieferte die Ideen und der Architekt Bernardo Rossellini führte diese durch.

Außerdem befasste er sich mit dem Thema Kryptographie, zu dem ihn sein Freund Leonardo Dato, der Geheimsekretär des Papstes war, angeregte. Alberti kam auf die Idee, anstatt nur 1 Geheimtextalphabet, so wie man es bisher handhabte, 2 oder mehrere zu verwenden. Man könne sie dann während der Verschlüsselung abwechselnd benutzen. Damit war ihm der bedeutenste Durchbruch in der Kryptographie seit einem Jahrtausend gelungen. Er hatte die Methode der polyalphabetische Verschlüsselung entdeckt. Außerdem entwickelte Alberti die erste Chiffrierscheibe, ein Gerät, welches durch einfache Handhabe eine leichtere Chiffrierung und Dechiffrierung ermöglichte.

Alberti starb am 3. April 1472 in Rom.

Zu seinen Werken zählen u. a.:

De PicturaDe Pictura


Fassade von Santa Maria NovelloSanta Maria Novello

Tempio Malatestiano in RiminiTempio Malatestiano



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