von Kareen Henkel, Susanne Helbig und Jan Kriener
Diese Verschlüsselungsmethode verdankt ihren Namen Julius Caesar, der sie zum ersten Mal verwendete. Vor allem um in seinen Kriegen auszuschließen, dass der Feind an wichtige Informationen gelangen konnte, setzte der Kaiser verschiedene Geheimschriften ein. Eine von ihnen - und wohl auch die bekannteste - ist die Caesar-Verschiebung.
Diese Form der Verschlüsselung ist eine Sonderform der Substitution, bei der das Geheimtextalphabet zum Klartextalphabet um eine bestimmte Anzahl an Stellen verschoben ist. Dadurch wird, bei einer Verschiebung von 3 zum Beispiel, aus dem A im Klartext ein D im Geheimtext und das S aus dem Klartext erscheint in der verschlüsselten Form als ein V.
abcdefghijklmnopqrstuvwxyz (Klartextalphabet)
DEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZABC (Geheimtextalphabet)
veni, vidi, vici (Klartext)
YHQL, YLGL, YLFL (Geheimtext)