Webprojekt: Sichere Datenübertragung

von Kareen Henkel, Susanne Helbig und Jan Kriener


8.5 Martin Hellmann

Martin Hellmann

Martin Hellmann wurde 1946 in New York geboren und wuchs in einer jüdischen Familie auf. Er hatte allerdings nicht viele Freunde, da er in einem christlichen Viertel von New York lebte und dort oft wegen seines Glaubens diffamiert wurde. Daraus entstand dann ein Trotz und ein Interesse für Dinge, die nicht jeder gewöhnliche Mensch tat. Er begann sich für Verschlüsselung zu interessieren und fing später mit Forschungen auf dem Gebiet der Kryptographie an. Zu dieser Zeit war er bereits Professor an der kalifornischen Stanford-Universität.
Das wohl entscheidenste Treffen seines Lebens machte er im September 1974, als er auf Whitfield Diffie traf. Bei diesem Treffen fassten beide den Entschluss zur Zusammenarbeit (Arbeitsbündnis Diffie-Hellmann).
Hellmann war Mathematiker und beschäftigte sich viel mit Zahlentheorie. Durch diese Nähe zur Mathematik griff er schließlich einen alten Themenbereich der Mathematik auf. Er entdeckte die Modularithmetik wieder und entwickelte daraus einen Ansatz zur Schlüsselberechnung. Da Hellmann jedoch eher der reine Informatiker war, benötigte er die Hilfe von Whitfield Diffie, um seine theoretischen Überlegungen praktisch umsetzen zu können.

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