Webprojekt: Sichere Datenübertragung

von Kareen Henkel, Susanne Helbig und Jan Kriener


4.4.2.2 RSA-Verfahren

Dieses Verfahren hat seinen Namen ebenfalls von seinen Erfindern. Diese waren Ronald L. Rivest, Adi Shamir und Leonard Adleman. Dabei wird der Gedanke der Einwegfunktion mit öffentlichem und privatem Schlüssel von Whitfield Diffie und Martin Hellman fortgeführt.

Dazu werden zwei entsprechend große Primzahlen gewählt. Diese Primzahlen werden in der Literatur oft als p und q bezeichnet. Das Produkt aus beiden ist n.
n = p * q
Die beiden Primzahlen p und q müssen sich dabei unterscheiden.

Die Faktoren p und q sind die Zahlen, aus denen der private Schlüssel besteht. Diese müssen geheim bleiben. Das Produkt n, welches aus ihnen gebildet wird, ist der öffentliche Schlüssel, der allen zugänglich gemacht wird.
Die zu versendende Botschaft kann nun mit der Einwegfunktion und dem Produkt n chiffriert werden. Danach kann die Nachricht nur noch mit den beiden Faktoren p und q dechiffriert werden. Wenn p und q entsprechend groß sind, ist eine Zerlegung von n praktisch unmöglich, weil damit eine zu große Rechenzeit benötigt würde.

Dies ist eine vereinfachte Darstellung des RSA-Verfahrens.

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