Internet-Projekt für Theoretische Mathematik

Spiralen in Naturwissenschaft, Technik und Kunst

Dieses Dokument wurde während der Pojektwoche duch Susanne Helbig, Kareen Henkel und Jan Kriener des Beruflichen Gymnasiums für Technik "Julius Weisbach" erstellt.

4. Forscher

4.3 Barrow

Isaac Barrow Isaac Barrow wurde im Oktober 1630 in London geboren und starb im Mai 1677 ebenfalls in London. Er war Sohn eines Tuchhändlers und studierte in Cambridge alte Sprachen, Theologie und Mathematik. Ab 1652 wirkte er als Lehrer am Trinity College in Cambridge. 1655-1659 befand er sich auf Bildungsreisen in Frankreich, Italien, Deutschland und im vorderen Orient. 1660 wurde er zum Prof. des Griechischen und wenig später zum Prof. der Philosophie ernannt. Seit 1662 war er Prof. der Geometrie in London, dann ab 1663 Prof. der Mathematik. 1669 gab Barrow zu gunsten Isaac Newtons seine Professur auf und wurde Hofprediger des englischen Königs.

1670 wurde von ihm die Inversität von Quadratur- und Tangentenproblemen als Vorstufe des Hauptsatzes der Differential- und Integralrechnung erkannt.
Über den Vergleich der Rektifikationen zur Quadratur mit der Hyperbel gelang Barrow 1670 die Rektifikation der Parabel. Damit war die Bogenlänge bestimmt.
Seine Arbeiten sieht man zusammen mit denen Blaise Pascals als letzte Vorstufe der Infinitesimalrechnung an.
In seinen Veröffentlichungen behandelte er unter anderem auch das Problem der Loxodrome.

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Quelle: 'Lexikon bedeutender Mathematiker', 1. Auflage - Leipzig: Bibliograghisches Institut, 1990
Johanna Heitzer 'Spiralen - Ein Kapitel phänomenaler Mathehatik', Klett Verlag