Internet-Projekt für Theoretische Mathematik

Spiralen in Naturwissenschaft, Technik und Kunst

Dieses Dokument wurde während der Pojektwoche duch Susanne Helbig, Kareen Henkel und Jan Kriener des Beruflichen Gymnasiums für Technik "Julius Weisbach" erstellt.

4. Forscher

4.4 Alexis-Claude Clairaut

Alexis Claude Clairaut Der Mathematiker, Astronom und Physiker Alexis-Claude Clairaut wurde 1713 in Paris geboren und starb 1765 in Paris. Er wird als mathematisches Wunderkind bezeichnet. Mit 12 Jahren trug er seine Forschungsergebnisse in der Pariser Akademie vor und wurde mit 18 Jahren Mitglied. Clairaut nahm 1736/37 an der von Maupertius geleiteten Gradmessung in Lappland teil. Später stand er in engem persönlichen Kontakt zu verschiedenen französischen Naturforschern, wie zum Beispiel zu den Bernoullis und zu Voltaire (1694-1778). Er trug Wesentliches zur Verbreitung Isaac Newtons Anschauungen über Gravitation und Licht auf dem Kontinent teil.

Unter anderem beschäftigte er sich auch mit der archimedischen Spirale. Auf diesem Gebiet fand er 1742 eine stetige Konstruktionsmöglichkeit, die auf der Konstanz der Subnormalen beruht. "Siehe da, eine sehr einfache Art und Weise, die Spirale des Archimedes zu beschreiben, weil es sich lediglich darum handelt, einen Kreis auf einer Geraden rollen zu lassen und einen Stift in Höhe seines Zentrums zu befestigen." (aus "Spiralen")

zurück zum Inhalt


Quelle: 'Lexikon bedeutender Mathematiker', 1. Auflage - Leipzig: Bibliograghisches Institut, 1990
Johanna Heitzer 'Spiralen - Ein kapitel phänomenaler Mathematik', Klett Verlag