Internet-Projekt für Theoretische Mathematik

Spiralen in Naturwissenschaft, Technik und Kunst

Dieses Dokument wurde während der Pojektwoche duch Susanne Helbig, Kareen Henkel und Jan Kriener des Beruflichen Gymnasiums für Technik "Julius Weisbach" erstellt.

4. Forscher

4.7 Galileo Galilei

Galileo Galilei Galileo Galilei wurde im Februar 1564 in Pisa geboren und starb im Januar 1642 in Arcetrie bei Florenz. G. Galilei studierte ab 1581 in Pisa zunächst Medizin, dann Mathematik und Physik, danach entdeckte er die Isochronie des Pendels. 1585 ging er nach Florenz um seine Studien privat fortzusetzen. Angeregt durch Archimedes, erfand er 1586 die hydrostatische Waage zur Bestimmung spezifischer Gewichte. 1589 wurde er zum Prof. der Mathematik ernannt. 1609 konstruierte Galilei ein Fernrohr und entdeckte Mondberge, Jupitermonde, Sonnenflecke u.a. Er geriet mit dem Bekenntnis zum heliozentrischen Weltsystem des Kopernikus mit der Kirche in Konflikt und schwor 1633 in Rom vor dem Inquisitionsgericht ab, widerrief jedoch angeblich mit dem Ausspruch "Und sie (die Erde) bewegt sich doch". Erst 1992 wurde Galilei von Papst Johannes Paul II. öffentlich rehabilitiert.

Galilei beschäftigte sich auch mit der Spirale, welche die Gleichung r=a-b*phi2 hat. Er bezeichnete sie als "Linie, die ein materieller, schwerefrei fallender Punkt in Bezug auf die mit ihrer täglichen Bewegung begabte Erde beschreibt."

zurück zum Inhalt


Quelle: 'Lexikon bedeutender Mathematiker', 1. Auflage - Leipzig: Bibliograghisches Institut, 1990
Johanna Heitzer 'Spiralen - Ein kapitel phänomenaler Mathematik', Klett Verlag