Internet-Projekt für Theoretische Mathematik

Spiralen in Naturwissenschaft, Technik und Kunst

Dieses Dokument wurde während der Pojektwoche duch Susanne Helbig, Kareen Henkel und Jan Kriener des Beruflichen Gymnasiums für Technik "Julius Weisbach" erstellt.

4. Forscher

4.10 Isaac Newton

Sir Isaac Newton Isaac Newton wurde am 4.Januar 1643 in Woolsthorpe geboren und starb am 31.März 1727 in Kensington.

Er wurde nach dem Tode seines Vaters geboren und wuchs bei der Mutter und Großmutter auf. Er besuchte die Dorfschule, später die Lateinschule des Nachbarstädtchens Grantham. Ein Onkel, der Pfarrer war, bewirkte, daß der Knabe nicht den väterlichen Bauernhof übernehmen mußte, sondern seiner starken Neigung zu mathematischen Studien, experimentellen Untersuchungen und handwerklichen Konstruktionen folgen durfte. So bezog er mit 18 Jahren die Universität Cambridge und hatte dort das Glück, in Isaac Barrow einen Mathematiklehrer zu finden, der seine Begabung förderte. Als 1665 die Pest England heimsuchte, verbrachte Newton zwei Jahre daheim in Woolsthorpe. Er hat selber bekannt, daß er damals in der Blüte seiner schöpferischen Kräfte stand. Sowohl seine Leistungen in der Infinitesimalrechnung wie in der Mechanik und Optik haben ihre Wurzel in jener Zeit.

1669 beschloß Isaac Barrow, sich ganz der Theologie zu widmen, und veranlaßte, daß Newton sein Nachfolger als Prof. der Mathematik wurde. In der Stille setzte er seine mathematischen, optischen und chemischen Untersuchungen fort. Von R. Descartes und John Wallis ausgehend, begründete er die Infinitesimalrechnung und die Reihenlehre, bestimmte Krümmung und Wendepunkte vieler Kurven. Er leistete auch einen wichtigen Beitrag in der systematischen Ordnung der Kurven.
1704 ordnete Newton in der "Enumeratio linearum tertii ordinis" ("Aufzählung der Linien dritter Ordnung") Kurven nach der Anzahl der Punkte, die sie mit einer Geraden gemeinsam haben können. Dabei erkannte er die Transzendenz aller Spiralen.

"Eine Linie von der Ordnung unendlich ist eine solche, welche eine Gerade in unendlich vielen Punkten schneiden kann, wie die Spirale, die Cycloide, die Quadratrix und jede Linie, welche durch unendlich viele Umdrehungen eines Strahls oder eines Rades erzeugt wird." (aus "Spiralen")

Newton beschäftigte sich mit den Gebieten der Optik, Mathematik, Mechanik und Physik, auf denen er wichtige Gesetzmäßigkeiten erklärte.

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Quelle: 'Lexikon bedeutender Mathematiker', 1. Auflage - Leipzig: Bibliograghisches Institut, 1990
Johanna Heitzer 'Spiralen - Ein Kapitel phänomenaler Mathehatik', Klett Verlag