Innes, Michael

John Innes Mackintosh Stewarts bleibendes Verdienst in der Geschichte des Detektivromans ist es, unter dem Pseudonym Michael Innes die bis heute lebendige und produktive Schule der Farceurs gegründet zu haben, wie Julian Symons sie genannt hat. Ihr Kennzeichen ist, daß für die ihr angehörenden Autoren Mord und Mörderjagd zu einer Quelle endlosen Amüsements werden.

Im Hauptberuf war Stewart (1906 - 1994) Literaturwissenschaftler - und das von hohen Graden und mit einer makellosen akademischen Karriere, die ihn nach dem mit Ehrenpreisen abgeschlossenen Studium in Edinburgh und Oxford über die Universitäten Leeds, von 1930 bis 1935, und Adelaide in Australien 1949 zurück nach Oxford führte. Dort unterrichtete er bis zu seiner Pensionierung 1973 am Christ Church College. Neben vielen anderen wissenschaftlichen Veröffentlichungen schrieb er den Schlußband der renommierten "Oxford History of English Literature" über acht moderne Autoren.


Werke

  • Zuviel Licht im Dunkel
  • Die Mausefalle
  • Klagelied auf einen Dichter