Karl Heinz Weber

Karl Heinz Weber wurde 1928 in Bleicerode (Südharz) geboren. Nach dem Krieg studierte er in Jena und Berlin Volkswirtschaft; im Anschluß an das Studium war er mehrere Jahre in der Staatlichen Plankommission tätig. 1958 begann er im Verlag "Die Wirtschaft" als Lektor zu arbeiten. Seit 1961 widmete er sich ganz der schriftstellerischen Arbeit.

Karl Heinz Weber liebt gut geschriebene Spannungsliteratur. Er möchte phantasievolle Kriminalromane schreiben, die den abenteuerlichen Reiz klassischer Detektivgeschichten bewahren, in denen überzeugende Motivierungen für die Akteure und ihr Tun gegeben werden und in denen die Beantwortung der Täterfrage vom Leser Scharfsinn und Vergnügen an der Kombination verlangt.

1963 veröffentlichte er im Verlag "Das Neue Berlin" Mord mit kleinen Hindernissen, eine Persiflage auf den Kriminalroman a la Agatha Christie; 1965 erschien im Deutschen Militärverlag Kreuz und Galgen, eine Erzählung aus der westdeutschen Gegenwart; sein drittes größeres Werk ist der Kriminalroman Der Fall Erika Groller. Dessen Handlung spielt im Jahre 1965. Hierin wird mit dem Ehrgeiz des Lesers gerechnet, die verschlungenen Fäden der spannenden Handlung zu entwirren. Kluges Mitdenken wird durch Entspannung und Amüsement belohnt.