Lautlos wie sein Schatten

Der Aufzug kam gerade wieder herab. James W. P. Baldon versuchte, die beiden Flügel der automatischen Tür auseinanderzudrücken, noch bevor sie sich öffnete. Er zwängte sich hindurch.

"In diesem Land ist der Teufel am Werk!" keuchte er verdrosen.

"Mr. Baldon", versuchte Duke Potter den alten Herrn zu beruhigen, "Sie haben den Schlüssel vergessen..."

"Nicht der Schlüssel hindert mich, meine Wohnung zu betreten, sondern der Kerl am Fußboden! Er liegt genau vor der Wohnungstür!"

"Ein Mann?" fragte Potter ungläubig. "Ist er betrunken?"

"Sie müssen mit hinaufkommen und ihn aus dem Weg räumen." Er trat in den Elevator zurück.

Am elften Stock bedeutete Baldon dem Neger, vorauszugehen.

Potter sagte gedämpft: "He, Mister! Aufstehen!" Er beugte sich zu dem Liegenden nieder, legte die Hand auf die linke Schulter und drehte ihn zur Seite.

Das Gesicht kam in den Schein der Deckenbeleuchtung. Es war das Antlitz eines jungen Menschen. Er mochte vielleicht fünfundzwanzig Jahre alt sein. Die Augen blickten erstaunt ins Leere.