Das letzte Kabinettstück

Daß Briefmarken sechzigtausend Mark wert sein können, will Hauptmann Böhni immer noch nicht recht glauben. Jetzt suchen er und seine Genossen solche wertvollen bunten Schnipsel in einem Bürohochhaus! Und sie suchen den, der sie dem bewußtlosen Mann im Aufzug stahl. Verdächtig sind zwei besessene Philatelisten, die für solche Kabinettstücke, wie es der verschwundene Sachsendreier sind, eine Menge riskieren würden, außerdem ein Kellner, der schon immer eigenwillig mit fremdem Eigentum umging, und schließlich der Bruder des Bestohlenen, der auf diese Weise eine längst fällige Rechnung beglichen haben könnte. Sie alle haben Motive, aber keine Alibis für die Tatzeit. Und doch ist keinem etwas nachzuweisen. Es scheint, als sei der Täter den Kriminalisten überlegen.