Museumsräuber

Rechtsanwalt Dr. Uhlenhorst ist in seiner Wohnung tot aufgefunden worden. Mord oder fahrlässige Tötung - eine andere Möglichkeit ist ausgeschlossen. Eine wertvolle Piranesi-Grafik im Schlafzimmer des Toten führt die Ermittlungen der Kriminalpolizei vom Tatort weg in eine entlegene Kreisstadt, in das dortige Museum, das wegen seines reichhaltigen Kupferstichkabinets von Kennern und Laien gleichermaßen geschätzt wird. Hauptmann Meyerhoff und seine Leute, beileibe keine Kunstwissenschaftler und nur in Maßen Kunstkenner, sehen sich einem Fall gegenüber, der von ihnen neben dem unerläßlichen kriminalistischen Rüstzeug Kenntnisse in Museumskunde und künstlerischer Druckgrafik, Wissen über Sammlergepflogenheiten und Restaurierungen verlangt. Der Fall Uhlenhorst - verschwommen zunächst und ohne wesentliche Anhaltspunkte für die Ermittlung, zudem verknüpft mit einem weiteren kriminellen Delikt - gibt dem Leser Rätsel auf, deren Lösung Intelligenz und Bereitschaft zum Mitdenken fordert.