Der Rabbi schoß am Donnerstag

Der alte Jordon ist immens reich, und er ist ein hochkarätiges Ekel. Kein Wunder also, daß es in Barnard's Crossing eine Menge Leute gibt, die ihn nicht ausstehen können. Da ist der Immobilienmakler Maltzman: Jordon, der Antisemit, will ihm partout nicht ein Grundstück für einen jüdischen Klienten verkaufen. Das ist Marhta, Jordons Haushälterin, der einzige Mensch, der ihm im Bedarfsfall deutlich die Meinung sagt - aber auch für sie gibt es eine Grenze, wenn er in ihr Privatleben eingreifen will. Stanley Doble, Marthas Freund, hat gleichfalls ein Hühnchen mit dem Alten zu rupfen, von dem sich dann auch Billy Green gegen den Strich gebürstet fühlt. Es ist ausgerechnet Rabbi David Small, der ein gutes Wort für den schrulligen Antisemiten findet - obgleich Jordon zumindest indirekt an den Schwierigkeiten schuld ist, die sich wieder einmal zwischen dem Rabbi und seiner Gemeinde anbahnen. Und dann wird der Alte tot aufgefunden. Erschossen; jemand muß blindwütig im Zimmer herumgeballert haben. Und Hugh Lanigan, der Polizeichef von Barnard's Crossing, merkt bald, daß Alibis derzeit Mangelware sind in der kleinen Stadt.