Der Mord im Landhaus

"DuMont's Criminal-Rätsel: Der Mord im Landhaus" unterscheidet sich von allen üblichen Krimis darin, wie es den Leser zum Mitmachen, Mitdenken herausfordert - ein intelligenter, phantasievoller Spaß, der nichts gemein hat mit gewohnter "mörderischer" Lektüre. Dabei klingt alles zunächst ganz bekannt: Ein junger Mann aus guter Gesellschaft findet in einem verträumten, englischen Landhaus seinen Stiefvater - tot. Bei der polizeilichen Untersuchung ergeben sich viele verzwickte Fragen: Welche Rolle spielt die liebliche Suzanne L'Estrange, deren Vorleben nicht gerade für sie spricht? Was hatten der Buchmacher Tunney und der unehrenhaft entlassene Mr. Smears im Landhaus zu tun? Was sah die Haushälterin? Wie kam das zerrissene Photo in den Abfalleimer? Was ist darauf zu sehen? Die Fragen beginnen sich scheinbär zu klären - und ergeben doch nur zweierlei: Der Tote wurde vergiftet - doch jeder Verdächtige hat ein hieb- und stichfestes Alibi. Die verzweifelte Witwe wendet sich an den berühmten amerikanischen Detektiv John Milton Schwab, der sich - und damit dem Leser - die Akten noch einmal vorlegen läßt. Nun gilt es zu entscheiden: Was ist zu tun, wer - wenn überhaupt - ist zu verhaften?

Nur soviel sei verraten: Die erste Lösung ist mit Sicherheit nicht die endgültige, weshalb dem Buch gleich zwei aufeinanderfolgende, verschlossene Lösungen beigegeben sind.