Als der Rabbi die Stadt verließ

Rabbi David Small hat sich den Ruhestand redlich verdient. Nach 25 Jahren verläßt er seine Gemeinde, um am angesehenen Windermere College in Boston die jüdische Kultur zu pflegen. Doch sein Nachfolger hat es nicht leicht in dieser neuen Gemeinde, denn der sportliche Rabbi Selig joggt sogar im Winter in kurzen Hosen, und das entspricht so gar nicht der Religionsauffassung orthodoxer Juden. Nachdem am Thanksgiving ein gigantischer Schneesturm Barnard's Crossing in jungfräuliches Weiß gehüllt hat, gibt das darauf einsetzende Tauwetter die Leiche eines Professors frei. So wird wieder einmal der unwiderstehliche Spürsinn im Rabbi geweckt. Schließlich handelt es sich um einen höchst unbeliebten College-Kollegen, der in der Nähe von Seligs Haus gefunden wurde. Unter den zahlreichen Verdächtigen befindet sich auch der durchtrainierte Rabbiner, der dem altersgeilen Professor Prügel angedroht hat, weil er seine attraktive Ehefrau sexuell belästigte. So muß auch diesmal Smalls Spezialität zur Lösung des Falles führen: seine Talmud-geschulte Logik.