Invertierbarkeit
Es sei ein
Gruppoid mit einem
neutralen Element
, d. h. es gilt
(1)
für alle aus .
Ein Element aus heißt
linksinvertierbar in , wenn es ein
Linksinverses aus besitzt,
d. h. dieses erfüllt
(l)
.
Entsprechend heißt rechtsinvertierbar, wenn
es ein Rechtsinverses aus
besitzt, das durch
(r)
definiert ist. Ein (zweiseitiges) Inverses zu
ist dann ein , das sowohl (l) als auch (r) erfüllt.
In diesem Fall heißt invertierbar.
Offensichtlich ist dann auch invertierbar und
ein Inverses zu . Stets ist das neutrale Element
invertierbar und selbst ein Inverses zu .
Ist ein
Monoid, so ist für jedes
aus ein Inverses, falls es denn existiert, eindeutig
bestimmt, denn ist ein Linksinverses und
ein Rechtsinverses, so stimmen sie aufgrund der
Assoziativität schon überein:
Man bezeichnet das Inverse zu dann mit
(oder bei additiver Schreibweise der
Verknüpfung mit ). Für dieses Element gilt dann
also
(2)
Sind und invertierbare Elemente eines
Monoids mit den jeweiligen Inversen
und , so ist auch
invertierbar und es gilt
(3)
Daher bilden die invertierbaren Elemente eine
Untergruppe, die
Untergruppe der Einheiten von .
In einem Monoid ist jedes linksinvertierbare Element
bereits
linkskürzbar, denn ist ein
Linksinverses von , so folgt aus
durch Multiplikation mit von links wegen der
Assoziativität
von * sofort