Es sei ein Homomorphismus der Gruppe in die Gruppe . Ist das Einselement von , dann heißt die Teilmenge
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der Kern des Homomorphismus . Wegen für das Einselement von ist diese Teilmenge von jedenfalls nicht leer.
Sind und aus , dann folgt , d. h. auch liegt in . Ist inverses Element zu in , so ist inverses Element zu in , also gilt und somit liegt mit auch in . Insgesamt ist Untergruppe von .
Ist weiterhin ein innerer Automorphismus von und aus , so folgt , d. h. liegt ebenfalls in . Also ist Teilmenge von und daher sogar ein Normalteiler von .
Der Homomorphismus ist genau dann injektiv, wenn für das Einselement von gilt. Hat man nämlich und gilt für aus , so folgt und daher , also . Dies zeigt die Injektivität von . Ist umgekehrt diese Injektivität gegeben und aus , so folgt und daraus bereits .
Homomorphiesatz: Ist ein surjektiver Gruppenhomomorphismus, dann ist das homomorphe Bild von zu der Faktorgruppe isomorph.
Beweis: Die Klassen von seien mit für aus bezeichnet. Definiert man dann durch , so ist ein Isomorphismus.
ist wohldefiniert: Für aus folgt nämlich mit einem aus und daher . Also ist nicht von der Wahl des Repräsentanten der Klasse abhängig.
Die Homomorphieeigenschaft von folgt nun unmittelbar aus derjenigen von . Das gleiche gilt für die Surjektivität.
Zum Nachweis der Injektivität seien aus mit . Dann folgt , also liegt in . Dies zeigt aber .