Und dann erweitern Bücher den Gesichtskreis.
Wenn man sie nämlich liest.
A. Polgar
Wenn Sie nicht glauben wollen, daß Mathematik auch unterhaltsam
sein kann, vielleicht kann ein Blick in eines der hier aufgelisteten
Bücher zur Unterhaltungsmathematik Sie vom Gegenteil überzeugen.
Eine allgemeinverständliche Darstellung einer aktuellen mathematischen
Forschungsrichtung wird in dem Buch
PANOPTIMUM von Stefan Hildebrandt und Anthony Tromba im Verlag
Spektrum der Wissenschaft gegeben.
Eine neuere Ausgabe erschien unter dem Titel "Kugel, Kreis und
Seifenblasen" im Birkhäuser Verlag.
Mathematik zum Begreifen, Ausprobieren und Spielen findet man in dem
(nicht ganz billigen)
Mathematik-Paket von Ron van der Meer und Bob Gardner bei "ars edition".
Wenn Sie wissen wollen, wie die mathematischen Methoden in den einzelnen
Kulturen der Menschheit entwickelt wurden, schauen Sie doch in eines
der Bücher von
Johannes Lehmann,
4000 Jahre Mathematik in Aufgaben,
erschienen 1994 im Urania-Verlag oder in das Buch
5000 Jahre Geometrie von C. J. Scriba und P. Schreiber, erschienen 2001
im Springer Verlag.
Was andererseits die Mathematik (speziell die Statistik) zur
Geschichte bzw. zur Chronologie beitragen kann, erfährt man z. B. in der
Internetzeitschrift
"Geschichte und Chronologie".
Wie Sie sicherlich im Schulunterricht erfahren haben, besteht die
Mathematik nicht nur aus einer Sammlung (mehr oder weniger) nützlicher
Rechenmethoden sondern auch aus einer Sammlung "wahrer Aussagen" und
den Beweisen für diese Aussagen. Eine der großen Leistungen
der Mathematiker dieses Jahrhunderts war es nun, die wahre Aussage zu
beweisen, daß nicht jede wahre Aussage bewiesen werden kann, also
eine absolute Grenze für mathematische Methoden aufzuzeigen. Eine
unterhaltsame Darstellung dieses Sachverhaltes findet man in dem Buch
Gödel, Escher, Bach von Douglas R. Hofstadter, erschienen 1985
bei Klett-Cotta. Wie die Nennung des Namens "Bach" im Titel schon
ahnen läßt, wird in diesem Buch auch die Beziehung zwischen
Mathematik und Musik beleuchtet. Ein weiteres Buch, daß sich
ausschließlich mit dieser Beziehung beschäftigt, ist
Mathematik im Reich der Töne von E. Schröder aus dem
Harri Deutsch Verlag.
Welche Bedeutung der Computer für die moderne Mathematik und
unsere Zivilisation hat, können Sie in dem Buch
Descartes' Traum von
Philip J. Davis und Reuben Hersh im Fischer-Verlag nachlesen.
Sie haben vielleicht gehört, daß im INTERNET hauptsächlich
sexuelle Perversionen verbreitet werden. Hier finden Sie diese Meinung
bestätigt, denn wir verbreiten Informationen über die ultimative
Perversion: Sex mit einer höherdimensionalen Kugel. Näheres
erfahren Sie in dem Buch
Lafcadio und die Sexkugel von
Rudy Rucker in der Reihe "Fischer Logo"
im Fischer-Verlag. Mehr an mathematischer Information über solche
höherdimensionalen Kugeln enthält der Abschnitt "Sphären
und Hypersphären" in dem Buch
Mathematischer Zirkus von
Martin Gardner.
Schon der berühmte Philosoph Georg Christoph Lichtenberg meinte:
"... die Mathematiker jedoch taugen oft den Henker nicht." Auch hierfür
läßt sich ein Beleg angeben:
"Der Algorithmus des Todes" von Erik
Rosenthal, erschienen im Fischer-Verlag.
Ein anderer Schnittpunkt von Mathematik und Kriminalistik war schon immer das
Gebiet der Kryptographie. Hierüber kann man (neben spannender
Unterhaltung) in den Büchern von
Simon Singh,
Geheime Botschaften,
Deutscher Taschenbuch Verlag
und Neal Stephenson,
Cryptonomicon, Goldmann Verlag, viele Informationen finden.