Fields, John Charles

John Charles Fields, geb. 14.5.1863 in Hamilton (Kanada), gest. 9.8.1932 in Toronto. Fields absolvierte die Universität Toronto 1880 - 1884 mit ausgezeichnetem Erfolg und promovierte 1887 an der John Hopkins Universität Baltimore.

Auf einer Studienreise durch Europa traf er mit L. Fuchs, G. Frobenius, H. A. Schwarz und M. Planck zusammen.

Ab 1902 lehrte er an der Universität Toronto. Dort verblieb er den Rest seines Lebens und wurde 1909 ein Mitglied der "Royal Society" von Kanada und 1913 ein Mitglied der "Royal Society" Londons.

Fields arbeitete unermütlich um die mathematische Forschung zu fördern. So überzeugte er die Regierung, die Universität von Toronto mit einer speziellen jährlichen Forschungsbewilligung von $75.000 zu versehen.

J.C.Fields bemühte sich weiterhin um das königliche kanadische Institut, welches von Sandford Fleming 1849 gegründet worden war. Zwischen 1919 und 1925 diente er als dessen Präsident und versuchte, es in ein Instrument für die Bekanntgabe des wissenschaftlichen Gedankens sowie ein Zentrum für tatsächliche Forschung umzuwandeln. Während dieser Amtszeit wurde Fields sehr populär. Durch seine Bemühungen wurde Toronto als Schauplatz des internationalen Mathematiker-Kongresses 1924 gewählt.

Fields arbeitete auf dem Gebiet der algebraischen Funktionen, wozu er auch eine Monographie verfaßte. Ihm zu Ehren wurde auch die Fieldsmedaille benannt.