Pierre Fermat

Pierre Fermat

Geboren am 20.08.1601 in Beaumont-de-Lomagne. Gestorben am 12.01.1665 in Castres.

Fermat war Sohn eines Lederhändlers, studierte Rechtswissenschaften, wurde Anwalt und später Parlamentsrat. Nur in Mußestunden beschäftigte er sich mit Mathematik. Fermat schloß sich einer Gruppe von Experimentalwissenschaftlern und Naturphilosophen (Virtuosi) an, die auf seine weitere Tätigkeit großen Einfluß ausübten.

Durch das Studium der antiken Mathematik, vor allem der Schriften von Euklid und Apollonios, sowie die Rekonstruktionsversuche der verlorengegangenen Bücher der "Konika" des Apollonios, wurde er auf die Behandlung geometrischer Örter geführt.Als Ergebnis entstand die Schrift "Ad locos planos et solidos isagoge". Hiermit entwickelte er wesentliche Gedanken der analytischen Geometrie. Aus den Werken von Pappos stammte die Anregung zur Extremwertregel, die Fermat zur Studie "Über Maxima und Minima" führte. Auch in der Wahrscheinlichkeitsrechnung hat Fermat Wesentliches geleistet.

Berühmt worden ist der Große Fermatsche Satz : "Für alle n^3 ist die Gleichung X^n+Y^n = Z^n nicht in ganzen Zahlen zu lösen." Dieser Satz wurde aber erst 1994 von einem englischen Mathematiker bewiesen. Der Kleine Fermatsche Satz a^(p-1) = 1, falls (a,p)=1, wurde dagegen vom Fermat selbst bewiesen.
Pierre Fermat beschäftigte sich auch mit Spiralen. Es wurde eine Spirale nach ihm bennant : Fermatsche Spirale.