Isaac Newton

Isaac Newton

Geboren am 4.01.1643 in Woolsthorpe. Gestorben am 31.3.1727 in London.

Newton war ein Physiker, Mathematiker und Naturforscher. Newton, Sohn eines Gutsbesitzers, gelangte 1661 durch die Unterstützung verständiger Verwandter zum Studium an die Universität Cambrige, wo I. Barrow, Inhaber des einzigen dortigen naturwissenschaftlich orientierten Lehrstuhles, sein hauptsächlicher Lehrer wurde. Als in Cambrige wegen eines Pestzuges der Lehrbetrieb eingesellt wurde und Newton 1665-1667, mit Unterbrechungen, wieder in seiner Heimat weilte, hat er nahezu alle Grungideen seines späteres Lebenswerkes konzipiert. Newton durchlief die akademische Stufenleiter rasch, war schon 1668 Master of arts und 1669 Nachfolger auf Barrows Lehrstul.

Newton gehört zu den bedeutendsten Naturwissenschaftlern der Menschheit. Grundlegende Beiträge zur Dynamik, Optik, Himmelsmechanik, Mathematik und Chemie charakterisieren sein Lebenswerk ebenso wie die Tatsache, dass das von ihm geprägte naturwissenschaftliche Weltbild mehr als zwei Jahrhunderte unangefochten Gültigkeit besessen hat.

Auf mathematischem Gebiet ist Newton inbesondere in der Infinitesimal-Mathematik und in der Algebra hervorgetreten. Ohne Zweifel überragt das physikalische Werk von Newton seine mathematischen Leistungen, so bedeutend sie auch sind. Seine historische Leistung besteht in der Formulierung eines umfassenden Gravitationsgesetzes und im mathematischen Beweis, dass aus dem Gravitationsgesetz die Keplersche Gesetze der Planetenbewegung folgen und umgekehrt, ein Beweis, den Newton spätestens zwischen 1679 und 1684 besaß. Am bekannteste sind drei Grundgesetze der Bewegung (Trägheitsprinzip, Kraft als Produkt von Masse und Beschleunigung, actio gleich reactio).

In seiner wissenschaftlichen Arbeit war Newton außerordentlich konsequent, fleißig und beharrlich und verband in außergewöhnlichem Maße abstrakt-theoretischen Scharfsinn mit experimentellem und handwerklichem Geschick.