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Platon, geboren 427 v. Chr. in Athen, wo er auch 384/347 v. Chr. starb,
war ein Schüler des Sokrates und gemeinsam mit seinem Schüler
Aristoteles der wohl einflußreichste griechische Philosoph. Er gründete
zwischen 387 und 367 v. Chr. die Akademie in Athen, die erst 529 n. Chr.
vom Kaiser Justinian aufgelöst wurde. Unter seinen Schriften finden
sich auch einige mit mathematik- philosophischem Inhalt.
Viele Mathematiker sehen ihre Wissenschaft in mehr oder weniger starker Form in der Tradition des Platonismus, bei dem die mathematischen Objekte und Strukturen eine Existenz unabhängig vom menschlichen Denken besitzen. Mathematiker erfinden ihre Objekte also nicht, sondern sie entdecken sie. Die von Platon beschriebenen geometrischen Figuren kann man im rechten Bild sehen. |
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