Frühjahrsakademie 2008 – Ein Teilnehmerbericht

Mit der Frühjahrsakademie bietet die TU Bergakademie Freiberg eine wunderbare Möglichkeit, schon vor einem Studium in die Fakultät für Mathematik und Informatik hineinzuschnuppern. Gleich nach unserer Ankunft in Freiberg wurden wir von unseren Betreuern begrüßt. Nach den Formalitäten und dem Verteilen des Materials ging es direkt zu unserer Unterkunft, dem Pi-Haus.

Der Begrüßungsabend des Fachschaftsrates mit Getränken und belegten Brötchen war bestens geeignet, um sich über Interessen auszutauschen und neue Freundschaften zu schließen. Danach ging es auf ins Freiberger Nachtleben. „Zum Teufel“, eine von Studenten geführte Kneipe, ist bei allen Frühjahrsakademikern sehr gut angekommen. Auch wenn wir am nächsten Morgen kaum aus dem Bett kamen, war der erste Abend rundum gelungen.

Neben zahlreichen mathematischen Vorlesungen statteten wir auch dem Freiberger Dom und dem Freiberger Besucherbergwerk Reiche Zeche einen Besuch ab. Sehr beeindruckend waren die zahlreichen Berichte des Kumpels, der uns durch die Stollen führte. Die interessanteste Vorlesung war für viele die von Stefan Güttel, der über Gesichtserkennung referierte. Alles in allem waren die drei Tage überaus lehrreich und besonders hilfreich, um das Mathematikstudium kennen zu lernen.


Christoph und Markus



Die Frühjahrsakademie der TU Bergakademie Freiberg feierte in diesem Jahr ein kleines Jubiläum: Bereits zum 15. Mal lud die Fakultät für Mathematik und Informatik interessierte Schülerinnen und Schüler ein, die Universität und insbesondere die an der Fakultät angebotenen Studiengänge kennen zu lernen.

Insgesamt acht Hochschulangehörige boten Vorlesungen zu den unterschiedlichsten mathematischen und informatischen Gebieten an. So erfuhren die Schülerinnen und Schüler unter anderem etwas über Tücken beim Rechnen mit Computern und die Zauberwelten des M.C. Escher.

Neben den Vorlesungen gab es natürlich auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Gleich am ersten Abend veranstaltete der Fachschaftsrat der Fakultät eine kleine Begrüßungs- und Kennenlernfeier. Die Gäste konnten den anwesenden Studenten und Professoren Details zum Studien­ablauf entlocken. Natürlich durften auch Expeditionen durch Freiberg nicht fehlen. Sowohl eine Stadt- als auch eine Domführung, ein Besuch der mineralogischen Sammlung sowie eine Einfahrt in das Besucherbergwerk „Reiche Zeche“ brachten den Schülerinnen und Schülern die Vielseitigkeit der Stadt Freiberg und deren Attraktivität für Studenten näher.

Nach den vier Tagen herrschte die einhellige Meinung vor, dass Freiberg eine sehens- und erlebenswerte Studentenstadt ist und die TU Bergakademie für ein Studium der Mathematik beziehungsweise Informatik bestens geeignet ist.


Susanne Franke (studentische Betreuerin)