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4 Tage, 8 Vorlesungen, 12 „Männer“ und viele neue Erfahrungen


Wer braucht schon große Primzahlen? Kann man Seen und Wälder ohne Mathematik verstehen? Was ist ein Gömböc? – Mit diesen und noch mehr Fragen wurden wir in einer Woche voll Mathematik konfrontiert. Aber bevor es losgehen konnte mit Studieren, hieß es erstmal Zimmer beziehen. Wie passend, dass wir im π-Haus untergebracht waren.

Danach zeigte uns Martin, unser „schräger Betreuer“, die Mensa, wo es erstmal was zu essen gab. Und schon ging es auf zur ersten Vorlesung. „Ein Streifzug durch die Graphentheorie“ war etwas völlig neues für mich und eine sehr spannende Vorlesung. Ich war überrascht, dass ich ihr so gut folgen konnte. Als nächstes stand uns eine 3-stündige Stadtführung durch Freiberg bevor. Dazu bekamen wir einen Fragebogen, der zum Fachschaftsabend ausgewertet werden sollte. Diese Führung war sehr interessant, auch wenn wir nach 3 Stunden fast alle erfroren waren. Am Abend trafen wir uns dann alle in der Universität zum Fachschaftsabend. Dort wurde der Fragebogen von der Stadtführung ausgewertet und die 3 Besten gewannen ein Buch. Außerdem waren ein paar Studenten anwesend, die uns ihre Erfahrungen in der Freiberger Universität erzählten.

Am Dienstag mussten wir wieder sehr früh aufstehen, um die Vorlesung zur „Gesichtserkennung mit dem Computer“ nicht zu verpassen. An diesem Nachmittag trafen wir uns wieder alle in der Stadt zur Domführung. Obwohl es auch hier sehr kalt war, wurde diese Führung doch sehr interessant.

Da wir ja einen Einblick in das Studentenleben bekommen sollten, zogen wir Dienstagabend los und machten Freibergs Kneipen unsicher. Martin zeigte uns, wo man günstig Cocktails schlürfen konnte und wir erlebten einen sehr lustigen Abend.

Mittwochvormittag wanderten wir dann zum Bergwerk „Alte Elisabeth“. Ich fand es sehr lustig, dass die Jungs mit den Köpfen an der Decke anschlugen, wo ich gemütlich durchgehen konnte. Die Führung durch das Bergwerk war total klasse und eine tolle Erfahrung. Nach dem Mittag setzten wir uns wieder in die Uni und hörten uns weitere spannende Vorlesungen an. An diesem Abend blieben wir allerdings zu Hause und die Jungs jonglierten die ganze Nacht.

Somit war es am nächsten Morgen keine Überraschung, dass die Hälfte zu spät zur Vorlesung kam. Zum Abschluss sahen wir uns noch die „terra mineralia“ im Schloss Freudenstein an. Auch diese gewährte uns interessante Einsichten. Leider hieß es nun Abschied nehmen und heimfahren.

Alles in allem war es eine schöne Woche mit neuen Erkenntnissen, eine tolle Uni, viele neue Freunde und auch als einzigstes Mädchen gut zu überstehen.

Caroline Scholz


Die Frühjahrsakademie war interessant. Man hat ein paar neue Freunde kennen gelernt und konnte sich gut in Freiberg umschauen. Die Vorträge waren sehr unterschiedlich, wodurch man einen guten Überblick über die Studiengänge bekam. Es waren auch Studenten und nicht nur Professoren dabei, dadurch hatte man gleich einen guten Kontakt und konnte mehr über das Studienleben erfahren. Die Besuche des Bergwerkes und des Domes, sowie die Stadtführung waren ein guter Ausgleich, um sich nach den Vorträgen ein Bild von der Stadt zu machen. Ich muss sagen, dass der erste Eindruck sehr positiv war, auch wenn die Stadt sehr „leer“ schien. Dies lag wahrscheinlich an den Semesterferien. Alles in allem war es meiner Meinung nach eine gelungene Frühjahrsakademie, um Freiberg und die TU Freiberg besser kennen zu lernen.


Georg Kempa


Wie auch in den vergangenen Jahren lud die TU Bergakademie Freiberg interessierte Schülerinnen und Schüler ein, sich über die Studiengänge der Fakultät für Mathematik und Informatik näher zu informieren. Damit bietet sie Abiturienten eine Möglichkeit, die Universität sowie auch die Stadt kennen zu lernen.

Die Vorträge von insgesamt 8 Hochschulangehörigen, welche aus interessanten mathematischen sowie auch informationstechnischen Themen bestand, sollte den baldigen Studentinnen und Studenten einen ersten Einblick in die Vielseitigkeit und auch die Anwendungsmöglichkeiten des Studiums bieten. So erfuhren sie unter anderem etwas über das Rechnen mit Computerzahlen sowie das Programmieren eines Roboters.

Neben den Vorlesungen gab es ebenfalls ein informatives Rahmenprogramm, welches die historischen und kulturellen Hintergründe Freibergs näher beleuchtete. Den Auftakt bildete hierbei eine Stadtführung, welche mit einem Stadtquiz endete. Die Auswertung erfolgte im lockeren Gespräch während des Begrüßungsabends der Fachschaft, zu der auch Professoren und andere Mitarbeiter der Fakultät eingeladen waren. Weitere Höhepunkte der Woche waren die Domführung und der Besuch des Bergwerkes „Alte Elisabeth“. Den Abschluss des Programms bildete ein Führung durch die „terra mineralia“, die den Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit Abstand am besten gefiel.

Zusammenfassend kann man die Frühjahrsakademie als einen vollen Erfolg betrachten. Die Schülerinnen und Schüler konnten einen Einblick in die Mathematik bekommen und konnten auch während dieser Woche aus erster Hand erfahren, wie es ist, ein Student zu sein.


Martin Reinhardt, studentischer Betreuer