Link zur Pressemeldung der TU


Erfahrungsbericht 18. Frühjahrsakademie Mathematik

Vom 8. bis zum 10. März begaben sich zehn studieninteressierte Schüler an die TU Bergakademie Freiberg, um sich mit dem Thema Mathematik und allgemein dem Studium dieses Faches auseinanderzusetzen. Während dieser Tage wurden viele anschauliche und praktische Einblicke in das Studium gewährt, aber auch die Stadt Freiberg kam nicht zu kurz und wurde umfangreich erkundet.

Vorab eine Bemerkung zur Organisation, die durchweg positiv ausfiel und ein sehr ausgewogenes Verhältnis von Studiumseinblicken und Stadterkundungen möglich machte. So erhielt man Einsicht in die Gebiete der Graphentheorie, Zahlentheorie, Stochastik und Numerik, was ja eine sehr große Themenvielfalt darstellt, zudem bot sich aber auch die Möglichkeit, mehr über Robotik sowie die Informatikstudiengänge zu erfahren, und das innerhalb von nur vier Tagen!

Mehr wäre auch kaum möglich gewesen, denn da war ja noch Freiberg, das vorgestellt wurde. So gab es eine Stadtführung, eine Domführung, eine Führung in der Reichen Zeche, dem Lehr- und Forschungsbergwerk der TU Freiberg, sowie den Besuch der „terra mineralia“, einer der größten Mineralienausstellungen Europas. Übernachtet wurde im „Pi-Haus“, einer Art Jugendherberge, in der man sich durchaus wohlfühlen konnte und wo die Abende nie langweilig wurden.

Zusammenfassend kann man nur sagen, dass es eine durchweg positive Erfahrung darstellt, die niemand verpassen sollte, der sich für ein mathematisches Studium interessiert, aber auch allgemein einem Studium an der TU Bergakademie Freiberg nicht abgeneigt ist.

Constantin Totzke


Erlebnisbericht Mathematik-Informatik-Akademie


Eine erlebnisreiche Woche an der TU Bergakademie Freiberg geht zu Ende. Am Montag, dem 7. 3. 2011, begann für mich eine tolle Woche mit vielen Mathematik- und Informatikvorlesungen. Überraschend dabei empfand ich die Vielfältigkeit der Mathematik. In den zahlreichen Vorlesungen lernten ich und meine Gruppe zum Beispiel, dass 1=2 ist. Auch die Informatik hatte interessante Themengebiete zu bieten. Wir durften sogar mit einem der Roboter der TU experimentieren. Auch das Programm war vielfältig, so hatten wir eine Stadtführung, die uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Freibergs näherbrachte. Die Besichtigung des Doms war zwar sehr interessant und schön, jedoch galt mein Interesse mehr der Terra Mineralia. Der Kontakt mit einigen Studenten und Professoren brachte uns das Studienleben näher. In Erinnerung bleiben mir auch die gemeinsamen Abende mit der Gruppe und unserm großartigen Betreuer Martin! Im Nachhinein muss ich sagen, es war eine sehr schöne Woche, die ich immer wieder gern wiederholen würde.

Ingrid Schröder


Nun schon zum 18. Mal öffnete die Technische Universität Bergakademie Freiberg ihre Pforten für eine Reise in die Mathematik der besonderen Art. Vom 07. bis zum 10. März 2011 organisierte sie für Schüler der 10. bis 13. Klassen die Frühjahrsakademie Mathematik, an der auch ich teilnahm.

Zwischen Montag und Donnerstag konnten wir unser Bild der Mathematik über den Schulstoff hinaus erweitern und nach den Vorlesungen verschiedene Veranstaltungen wahrnehmen. So besichtigten wir Stadt und Dom und erlebten spannende Stunden im Besucherbergwerk „Reiche Zeche“ und in der „Terra Mineralia“.

Die Themen der Lehrveranstaltungen waren sehr vielfältig und erstrecken sich von der Algebra über die Anwendungen der Graphentheorie bis hin zur Mathematik in Robotern. Ein gewisser Höhepunkt war die Demonstration des CAVEs, eines Raumes, an dessen Wände und Fußboden 3D-Projektoren Bilder zeigen und der sehr anschaulich große räumliche Vorgänge wie Strömungssimulationen darstellt.

Insbesondere während des Rahmenprogrammes und den freien Abenden im Pi-Haus konnten wir Teilnehmer aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen uns gut kennenlernen, es herrschte eine entspannte Atmosphäre. Gleichzeitig gab uns der Aufenthalt einen kleinen Einblick in das Studentenleben, mittags aßen wir in der Mensa, Frühstück und Abendbrot bereiteten wir uns selbst.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass sich der Aufenthalt in Freiberg sehr gelohnt hat. Neben spannenden Vorträgen aus der Mathematik besuchten wir viele weitere Attraktionen der Stadt Freiberg und verbrachten insgesamt eine schöne Zeit.

Maximilian Stein


Meine persönlichen Erfahrungen mit der 18. Frühjahrsakademie


Ich habe erstmals von der Frühjahrsakademie im Herbst letzten Jahres von einem Kommilitonen erfahren, der bei der letzten Veranstaltung als Betreuer fungierte. Da er dieses Jahr keine Zeit hatte, bot ich mich direkt als Verantwortlicher an, denn ich suchte eine neue Aufgabe und wurde auch keineswegs dafür bestraft.

Der reibungslose Ablauf der gesamten Woche ist in erster Linie dem tollen Engagement von Herrn Dr. Weber geschuldet, der alle Vortragenden zusammengetrommelt sowie allen anderen Termine super organisiert hat. Alle Professoren und Mitarbeiter, die sich bereit erklärt hatten, einen Vortrag zu halten, haben ebenso einen großen Teil dazu beigetragen, dass die Veranstaltung bei allen Teilnehmern sehr gut angekommen ist.

Daneben war ich eigentlich nur dafür zuständig, dass sich die Schüler überall zurecht finden und abends immer den Weg zurück ins Pi-Haus fanden. Natürlich war ich zwischen den Vorträgen und Führungen noch für ein bisschen Unterhaltung und Infos nebenbei verantwortlich. Ich habe versucht, den Schülern ein paar Einblicke in das erste Semester eines Mathematikstudiums zu verschaffen, denn auch nach 13 Jahren mathematischer Ausbildung in der Schule ist man noch nicht automatisch für ein mathematisches Studium vorbereitet. Das habe ich am eigenen Leib erfahren und empfand es für wichtig, den Teilnehmern einmal ein neues Verständnis der Mathematik nahe zu bringen. Ich bin hundertprozentig davon überzeugt, dass die Schüler nach dieser Woche mit all den Vorträgen und Übungen einen großen Vorteil im Unterricht gegenüber ihren Mitschülern haben werden, selbst wenn es primär um Studieninhalte ging. Mich persönlich hat auch das Vertrauen, das mir von der ersten Sekunde an von Seiten der Schüler und auch der Organisatoren entgegengebracht wurde, sehr beeindruckt.

Ich hoffe, dass ich nächstes Jahr wieder die Gelegenheit bekomme, bei der Frühjahrsakademie mitzuwirken und erinnere mich gerne an eine tolle Woche mit vielen netten und sympathischen Menschen.


Martin Lehmann (studentischer Betreuer)