Frieder Wegert  



Biographie

31.8.1895 Frieder Wegert wird in Böhrigen als drittes von sieben Kindern des Tischlermeisters Martin Wegert und seiner Ehefrau Marie geboren
1902-1910 Besuch der 8-Klassenschule in Böhrigen
1911-1914 Lehre als Musterzeichner für Glasdekoration und Schrift bei der Firma "Sächsische Glasmanufaktur C.Hey", Roßwein unter Felix Uhlig
1914-1915 Lehre als Dekorationsmaler bei Georg Wilhelm, Radebeul
1915-1918 Teilnahme am 1. Weltkrieg
1919-1923 Gestalter und Schriftenmaler bei der Firma Otto Saupe - Ofensetzer und Maler in Roßwein
1920 Heirat mit Elisabeth Saupe
1922 Geburt des Sohnes Gottfried
1919-1923 Bildhauer bei der Firma Richard Blaasch - Bau und Möbeltischler - Chemnitz
1924-1925 Zeichner im kunstgewerblichen Atelier von Paul Ahnert in Roßwein
1925-1926 Tätigkeit bei der Firma "Schwinge - Holzkunstwerkstätten GmbH" in Roßwein
1925-1927 Besuch der Städtischen Gewerbeschule in München, Unterweisung u.a. von Prof. Luis Gruber, Prof. August Heck, Architekt Erb, Karl Stephan
1927-1929 Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München unter Prof. Julius Diez
1928-1929 Mappenwerk "Neue Farbenklänge", Verlag "Kunstgewerbliche Werkstätten J.H.Hofmann", Selb und Asch
1929 Mappenwerk "Flächenbelebung", Verlag von Georg D.W. Callwey, München
1929 Beteiligung an der anläßlich des Goethe-Lessing-Jubiläumsjahres stattfindenden Weltausstellung mit Themen zu "Faust"
1930 Mappenwerk "Die Farbe als Stimmungselement", Verlag Georg D.W. Callwey, München
1932 Beteiligung an der internationalen Ausstellung "Geheimnisse der Inspiration" mit 9 Hauptwerken
1933-1943 Beteiligung an den Jahresausstellungen "Kunst für Alle" des Kunstvereines München
1934 Scheidung von seiner Frau Elisabeth
1934 Studienreisen in mehrere Mittelmeerländer, die Schweiz und auf die Kanaren, ermöglicht durch die Unterstützung von Mäzenen
1937 Heirat mit Rita Pfeffermann
1937 Veröffentlichung in "Westermanns Monatsheften" Nr. 968, "Der Maler Frieder Wegert" von Dr. Hans Kern
1943 Übersiedlung aus dem von Luftangriffen zunehmend bedrohten München nach Böhrigen
1943 völlige Zerstörung des Hauses Mittererstraße 6 in München durch Kriegseinwirkungen
1945 Tod der Ehefrau Rita
1945 Heirat mit Margot Spitzer
1945-1947 Mitarbeit in der Künstlergruppe Roßwein
1947 Beteiligung an der Kreiskunstausstellung des Kulturbundes Döbeln
1947 Scheidung von seiner Frau Margot
1949 Ausstellung "Die Bildenden Künste im Gesicht unserer Zeit"
1950 Heirat mit Waltraud Möbius
1953-1954 Beteiligung an den jährlichen Bezirkskunstausstellungen in Leipzig
1955 Geburt des Sohnes Elias
1960 Beteiligung an der Kunstaustellung anläßlich der 2. Arbeiterfestspiele in Karl-Marx-Stadt
1964 Scheidung von seiner Frau Waltraud
1965-1979 Entstehung des Buches "Gott lebt - ja, wahrhaftig er lebt" im Eigenverlag
1979 Personalausstellung "Art Deco" in der "Galerie oben", Karl-Marx-Stadt
25.3.1980 Frieder Wegert stirbt in Frankenberg und wird in Böhrigen beigesetzt

Frieder Wegert hinterläßt mehr als 800 gestaltete Tafelbilder. In unterschiedlicher Form wurden seine Werke in etwa 300000 Exemplaren von den Verlagen Franz Hanfstaengl München, Daco-Verlag Stuttgart, August Gunkel Düsseldorf, Velhagen und Klasing und dem Volkskunstverlag Reichenbach/Vogtland wiedergegeben.

Bilder und Zeichungen befinden sich u.a. in Museen, Galerien und Einrichtungen der Schweiz, Großbritanniens, Schwedens, der ehemaligen UdSSR, der USA und Deutschlands; hier im Lenbachhaus München, in den Städtischen Kunstsammlungen Chemnitz, im Museum für Bildende Künste Leipzig, in der Stiftung Weimarer Klassik, in der evangelisch-lutherischen Akademie Meißen, in der Stadtkirche Roßwein und in den Hoffnungsthaler Anstalten Lobetal.


 
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Werke
 
 

Im Kristalland

 
Betrachtung

 
 
Der Herrscher

 
Die blaue Blume

 
 

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Kontakt
 
Anschrift: Elias Wegert
Dantestr.19
09127 Chemnitz
Germany
Internet: www.frieder.wegert.com
E-mail:  frieder@wegert.com

 

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Zuletzt bearbeitet: 20.4.1999